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Der Impressionismus

Beim Impressionismus handelt es sich um eine Kunstepoche in der Kunstgeschichte, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstand. Der Impressionismus wird mit der bildenden Kunst verbunden, ab dem Jahr 1879 gab es in Frankreich aber auch literarische Werke, die dieser Epoche zugerechnet werden. Später lassen sich die Elemente des Impressionismus auch in der Musik finden, der Fotografie und auch im Film.

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Impressionistische Bilder stellen vor allem Landschaften wie Gärten, Flüsse, Wälder oder Wiesen dar oder interessante, einzigartige Eindrücke aus dem Leben in kleinen Orten oder Großstädten. Eigenschaft des Impressionismus sind vor allem die wunderschönen Schatten- und Lichteffekte, der Verzicht auf die Nutzung von Schwarz und die scheinbar zufällig entstandenen Momentaufnahmen. Als Maltechnik nutzten die Künstler vor allem nebeneinander gesetzte Striche, weshalb man sich häufig etwas entfernt stellen muss, um das komplette Werk zu erkennen.

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Der Impressionismus – Die Merkmale

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Da der Impressionismus in vielen verschiedenen Bereichen zu finden ist, lassen sich die Merkmale nicht auf alle Medien zusammenfassen und übertragen.

Merkmale in der Malerei

Der Impressionismus lässt sich auf die Jahre ab der zweiten Hälfte des 19. Jhd. beschränken, von 1880-1910. Dennoch gab es bereits schon früher impressionistische Züge und Tendenzen. Ursprung für den Namen ist ein Werk des berühmten Impressionisten Claude Monet. Sein Werk vermittelte eher einen skizzenhaften, unvollendet wirkenden Eindruck und wurde daher in der Gesellschaft eher abgelehnt und musste viel Kritik einstecken. Wer sich einen eigenen Eindruck von der Kunst des Impressionismus machen möchte, der sollte sich sein Vässla Bike schnappen und eine Kunstausstellung oder Museum besuchen! Viele stellen Originalwerke aus und bieten Einblick in den Impressionismus!

Die meisten Motive, die in Werken und Bildern des Impressionismus zu finden sind, fangen Naturerscheinungen und Natur-Momente ein. Doch auch Ausschnitte aus Städten und Brücken sind häufig zu finden. Dabei beziehen sich die Maler stets auf Szenen aus dem Alltag, die jeder kennt oder sich zumindest sehr gut vorstellen kann. Dadurch entsteht der Eindruck, es handele sich um einen eher zufälligen Bildausschnitt. Beim Impressionismus stellen die Maler also eher subjektive Eindrücke und Alltagsszenen dar.

Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die entsprechende Maltechnik. Betrachtet man die einzelnen Werke von nahem, erkennt man kurze und grobe Einzelstriche, die beinahe willkürlich gesetzt worden sind. Betrachtet das gleiche Werk allerdings aus der Ferne, fließen die einzelnen Striche zusammen und es ergeben sich Gegenstände oder Personen, sodass das Bild Sinn ergibt. Im Neon-Impressionismus wurde diese Maltechnik noch einmal extrem perfektioniert: Reine Farben werden miteinander vermischt und in Form von kleinen Punkten nebeneinander gesetzt. Erst mit viel Abstand zum Bild ergibt das Bild einen Sinn für den Betrachter.

Im Impressionismus setzen die Maler vor allem auf bunte und farbenfrohe Farb-Gestaltung und helle Farbnuancen. Maler möchten die Buntheit der Begriffe und Dinge und die Schatten- und Lichteffekte möglichst naturgetreu nachempfinden. Daher haben die meisten Impressionisten keines ihrer Werke in einem Atelier hergestellt, sondern malten im Freien!

Vertreter des Impressionismus

Hier ein paar der bekanntesten Vertreter des Impressionismus:

  • Guillaume Vogels (Belgien)
  • Paul Klimsch (Deutschland)
  • Edouard Manet (Frankreich)
  • Claude Monet (Frankreich)
  • Camille Pissarro (Frankreich)
  • Pierre-Auguste Renoir (Frankreich)
  • Daniele Ranzoni (Italien)
  • Anton Mauve (Niederlande)
  • Vincent Willem van Gogh (Niederlande)
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