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Gustave Courbet

Jean Désiré Gustave Courbet wurde am 10. Juni 1819 in Ornans, Frankreich in eine wohlhabende Großgrundbesitzer Familie geboren. Nach einer dürftigen Schulausbildung besuchte er 1837 das französische Gymnasium Collège Royal. Dort lernte er die Grundlagen der Malerei kennen. Neben dem gymnasialen Unterricht besuchte er zudem auch eine private Zeichenschule. Seine Eltern forderten nach seinem Abschluss, Courbet solle in Paris Rechtswissenschaften studieren. Er begann das Studium, verbrachte aber die meiste Zeit im Louvre und kopierte die Gemälde der alten Meister.

1844 entschied Courbet sich schließlich vollends für die Malerei, zum Unwillen seines Vaters.

Er gründete er mit anderen Künstler wie Pierre-Joseph Proudhon und Max Buchon den Tempel des Realismus. Courbet gilt als Mitbegründer der realistischen Kunstströmung. Bereits 1848 stellte er zehn seiner Gemälde aus und begeisterte die Kritiker.

Während des Franco-Preußischen Krieges 1870 bis 1871 schloss sich Courbet der französischen Kommune an und wurde in den Stadtrat gewählt. Nach der gewaltsamen Auflösung der Kommune wurde Courbet zu sechs Monaten Haft verurteilt. Als nach seiner Haftstrafe die französische Regierung Schadensersatz forderte, floh er in die Schweiz, um dort auf den Schuldenerlass zu hoffen.

Der Stress forderte schließlich sein Leben: Courbet verstarb am 31. Dezember 1877.

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